Bedingungen

Das „Zukunftslabor Salzburg20.16“ ist die zentrale Plattform für innovative Zukunftsprojekte des Jubiläumsjahres 20.16 mit dem Ziel, möglichst viele Menschen zu motivieren, die auf uns zukommenden Herausforderungen zu identifizieren und Lösungsmodelle zu entwickeln.

Es kann grundsätzlich in zwei Kategorien eingereicht werden: a) „Good Practice-Beispiele“ und b) „Regionale Zukunftsprojekte“. Für ProjektträgerInnen sind Einreichungen in beiden Kategorien möglich.

Allgemeine Einreichbedingungen

Für die Einreichung von „Good Practice-Beispielen“ bzw. von „Regionalen Zukunftsprojekten“ im Rahmen des Wettbewerbs gelten folgende Einreichbedingungen:

Die einreichenden ProjektträgerInnen müssen ihren Sitz bzw. eine Niederlassung im Bundesland Salzburg aufweisen. Allerdings sind auch grenzüberschreitende Kooperationsprojekte (z.B. mit bayerischen Partnern, Partnern aus den Nachbarbundesländern oder Südtirol) ausdrücklich möglich. Bei einer Auswahl werden allerdings nur die Projektkosten des Salzburger Partners finanziert.

Anzahl und Höhe der Preisgelder für ausgewählte Einreichungen in der Kategorie „Good Practice-Beispiele“:

  • Für „Good Practice-Beispiele“ stehen insgesamt 30.000 Euro zur Verfügung
  • Von der Jury werden 10 „Good Practice“-Beispiele ausgewählt und dem Kuratorium Salzburg 20.16 zur Auszahlung des Preisgeldes von jeweils 3.000 Euro (ohne Verwendungsnachweis) empfohlen.

Anzahl und Höhe der Finanzierung für ausgewählte Einreichungen in der Kategorie „Regionale Zukunftsprojekte“

  • Für „Regionale Zukunftsprojekte“ stehen insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung.
  • In dieser Kategorie können entweder „mittlere “ Projekte (Finanzierungshöhe: 10.000 Euro) oder „große“ Projekte (Finanzierungshöhe: 20.000 Euro) eingereicht werden.
  • Insgesamt werden von der Jury aus den Einreichungen jeweils 5 kleine und 5 große Projekte ausgewählt und dem Kuratorium Salzburg 20.16 empfohlen. Die endgültige Beschlussfassung erfolgt durch das Kuratorium Salzburg 20.16.

Spezifische Bedingungen für die Kategorie „Regionale Zukunftsprojekte“

Einreichungen in der Kategorie „Regionale Zukunftsprojekte“ müssen eine Laufzeit im Jahr 2016 aufweisen. Sie können jedoch über das Jahr 2016 hinausreichen. Bei längerfristigen, komplexeren Projekten wird empfohlen, ein Teilprojekt für das Jahr 2016 zu definieren.

Für eine Einreichung ist kein Nachweis für Eigenmittel oder für Zusatzfinanzierungen zu erbringen. Die Projektträger müssen aber nachweisen können, dass sie über das nötige Know-how und die Erfahrung in der Umsetzung von Projekten verfügen.

Anerkannte Kosten: Es werden die für die Umsetzung eines Projekts erforderlichen und nachvollziehbaren Kosten wie

  • Arbeitskosten (Honorare, Personalkosten)
  • Sachkosten (z.B. Materialien, Infrastruktur, Mieten)
  • Reisekosten

anerkannt (in der Projektbeschreibung sind diese Kosten aufzuschlüsseln).

Die Projektlaufzeit kann über das Jahr 2016 hinausreichen, allerdings müssen die eingereichten Kosten im Jahr 2016 anfallen. Eine Finanzierung über 2016 hinaus ist nicht möglich.

Bei Projektabschluss (Ende 2016/Anfang 2017) ist ein Verwendungsnachweis für die eingereichten Kosten zu erbringen (Belege und Nachweis der Zahlungsflüsse).

Ausdrücklich möchten wir Projekte einladen und unterstützen, die noch nicht erprobte, aber vielversprechende Ansätze versuchen wollen, und damit natürlich auch das Risiko des Scheiterns beinhalten. Bewertet werden die Idee und der Ansatz der eingereichten Projekte, nicht der garantierte Erfolg.