10 prämierte Zukunftsprojekte

Die von der Jury
zur Prämierung ausgewählten Einreichungen
in der Kategorie Regionale Zukunftsprojekte

Am 16. Dezember 2016 endete die Einreichfrist für den landesweiten Wettbewerb Zukunftslabor Salzburg2016. Erfreulicherweise haben wir aus allen Regionen und in allen Schwerpunkten insgesamt 238 Einreichungen erhalten. Am 28. Jänner 2016 hat das Jury-Team die Entscheidung über die ausgewählten PreisträgerInnen getroffen. Die ausgewählten Projekte in der Kategorie Regionale Zukunftsprojekte sind:

Förderungsbeitrag 20.000 €

Ankommenstour Querbeet
Projektträger: Verein Ikult. Interkulturelle Projekte und Konzepte

Handicap-Guide
Projektträger: Horst Eckstein

WIRunternehmenINKLUSION
Projektträger: Maria Bogensberger und Lungauer Unternehmerinnen

Menschenrechtsschule
Projektträger: Plattform Menschenrechte

OK. Offene Kreativwerkstatt
Projektträger: OK.Werkstatt Verein zur Förderung von kreativer Werkarbeit,

Förderungsbeitrag 10.000 €

Refugee TV
Projektträger: David Groß

Umbrella – Integration von jugendlichen Flüchtlingen/MigrantInnen und deren Familien
Projektträger: IKU / Stadtgemeinde Hallein

7HOCH2 – Festival für zivile Auftragskunst
Projektträger: Siglinde Lang, Sandra Chatterjee

fairMatching – Arbeit als Motor für Integration
Projektträger: Mario Wagner * Gemeinschaft von mehreren EPUs

Spielend Einander Verstehen
Projektträger: Theaterensemble Brettspiel

 

 

In der Kategorie Regionale Zukunftsprojekte würdigt die Jury folgende 5 Einreichungen mit einem Förderbeitrag von jeweils 20.000 Euro:

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Ankommenstour Querbeet

Projektträger: Verein Ikult. Interkulturelle Projekte und Konzepte, AnsprechpartnerIn: Andrea Folie (Projektleitung, Stadt Salzburg) und Katrin Reiter

Projektbeschreibung: Die Herausforderung mit gesellschaftlicher Vielfalt in Gemeinden und Regionen zukunftsweisend umzugehen bildet den Projekthintergrund. Im Mittelpunkt steht die professionelle Gestaltung von Begegnungsräumen zwischen Gemeinden, lokalen AkteurInnen, ehrenamtlich Interessierten einerseits sowie AsylwerberInnen und Asylberechtigten andererseits – die objektive Kommunikation, Wissenstransfer und ein wechselseitiges Kennenlernen von Bedürfnissen und Interessen ermöglichen.

Projektziel: In Gemeinden sollen Kultur- und Bildungsinteressen von Einheimischen und von neu Zugezogenen erhoben werden. In darauf folgenden niederschwelligen gemeinsamen Aktivitäten wird ein interkultureller Verständigungsprozess zwischen Einheimischen und neu zugezogenen Menschen, mit örtlichen Vereinen, Ämtern und Organisationen initiiert.

Maßnahmen (Zeitraum: Februar bis Dezember 2016) in ausgewählten Gemeinden: Auftaktworkshops – Erhebung von Kultur- und Bildungsinteressen – Lokale Informations- und Erfahrungsaustausch-Termine – Unterstützung durch FS 1 (Freies Fernsehen Salzburg) und Universität.

Begründung der Jury für Auswahl: Das Projekt zeichnet sich durch einen besonders umfassenden Zugang zum Thema Interkulturalität, Migration und Integration aus. Hervorzuheben ist das „Abholen“ der Wünsche von MigrantInnen, Flüchtlingen und von Einheimischen. Die Umsetzung des Programms in den Gemeinden/Regionen erfolgt unter aktiver Einbeziehung aller Zielgruppen.

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Handicap-Guide

Projektträger: Horst Eckstein (Unternehmen, Hallein)

Projektbeschreibung: In Österreich leben 1,5 Millionen Personen mit einer Beeinträchtigung. Der geplante Handicap Guide ist eine online Plattform und vernetzt beeinträchtigte Menschen innerhalb ihrer Gruppe und schlägt eine Brücke zur restlichen Gesellschaft im regionalen Raum. Ziel ist es, beeinträchtige Menschen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und eine stärkere Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Für das geplante Projekt gibt es bereits mehrere Interessenten und Unterstützer wie z.B. das Behindertenreferat der Stadt Salzburg oder der Behindertensportverband Salzburg.

Projektziel: Mit Hilfe des Handicap-Guides sollen beeinträchtige Personen durch gut aufbereitete Informationen und zunehmende Interaktion mit Gleichgesinnten zu einer höheren Nutzung von Aktivitäten des öffentlichen Lebens ermutigt werden. Der Handicap-Guide soll zu DER Wissensplattform für beeinträchtigte Menschen werden.

Maßnahmen (Zeitraum: Jänner bis Juli 2016): 1. Strategische Planung und Durchführung gesamtunternehmerischer Maßnahmen, 2. Technische Umsetzung der Plattform (Usability und User Experience, Content Management, Festlegung der Informationsarchitektur, Implementierung, Testphasen)

Begründung der Jury zur Auswahl: Das Projekt stellt die Kommunikation von Menschen mit Beeinträchtigungen in den Mittelpunkt. Es trägt dazu bei, Vorurteile, Ängste und Unsicherheiten in der Gesellschaft gegenüber Menschen mit Beeinträchtigen bzw. besonderen Bedürfnissen abzubauen.

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WIRunternehmenINKLUSION

Projektträger: Maria Bogensberger (Unternehmen) und Lungauer Unternehmerinnen, Ansprechpartnerin: Maria Bogensberger

Das Projekt organisiert prozessorientiere Beratung und Begleitung für einen ganzheitlichen Ansatz von Inklusion, im Besonderen mit dem Augenmerk auf Erwerbspotenziale von Menschen mit Handicaps, die gerade vor dem Hintergrund einer Demografie orientierten Personalpolitik nicht aus dem Blick geraten sollten. „Anders sein“ und „anders denken“ können bedeutet oft Innovation. Außerdem sind Menschen mit Handicaps oft besonders motiviert.

Projektziel: Förderung von aktiver Inklusion von Menschen mit Handicaps in der Wirtschaft und Förderung der Forschung im Themenfeld Inklusion. Die beteiligten Unternehmen sollen als Ergebnis über neues Wissen zu Menschen mit Handicaps verfügen, Ängste bei der Einstellung von Menschen mit Beeinträchtigung abbauen und eine Schlüsselfunktion für eine inklusive Kultur übernehmen – auch als Qualitätsmerkmale für ihre Unternehmen.

Maßnahmen (Zeitraum: Februar bis Ende 2016): Individuelle Beratung von Betrieben und ArbeitnehmerInnen durch Inklusionslotsen für Betriebe und ArbeitnehmerInnen – Mentoring – Veranstaltungen

Begründung der Jury zur Auswahl: Mit dem Projekt sollen Vorurteile in Unternehmen gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen abgebaut werden. Wissen über das Leben und über die Arbeitsfähigkeit von Menschen mit Beeinträchtigungen wird vermittelt. Im Besonderen ist hervorzuheben, dass die Initiative von mehreren Unternehmen gemeinschaftlich ausgeht.

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Menschenrechtsschule

Projektträger: Plattform Menschenrechte, Ansprechpartner: Dr. Josef Mautner

Projektbeschreibung: Aus aktuellem Anlass und aufgrund einer multikulturellen Gesellschaft ist es in Stadt und Land Salzburg wichtig, Menschenrechtsbildung partizipativ zu entwickeln, insbesondere mit und für Kinder und Jugendliche. Menschenrechte sollen als normative Basis für soziales und gesellschaftliches Handeln auf allen Ebenen etabliert werden.

Projektziel: Aufbau einer Menschenrechtsschule in der Region Pongau oder Tennengau

Maßnahmen (Zeitraum: Februar 2016 – Dezember 2017): Konzeption von bedarfsorientierten und schulstandortspezifischen Maßnahmen mit einem Schulstandort – Aufbau einer Menschenrechtsschule – Umsetzung und Start eines Schulentwicklungsprozesses – Evaluierung

Begründung der Jury zur Auswahl: Das Projekt zielt darauf ab, das enorm bedeutende Thema der Menschenrechte bereits in der Schule und über die Schule hinaus an Junge, Eltern und Lehrende zu vermitteln. Auf Basis von Erfahrungen und Pilotprojekten in der Stadt Salzburg soll dieses Angebot in Salzburger Regionen entwickelt und umgesetzt werden.
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OK. Offene Kreativwerkstatt

Projektträger: OK.Werkstatt Verein zur Förderung von kreativer Werkarbeit, Ansprechpartnerin: Hilde Böhm

Projektinhalt: Etwas selber machen, kreative Fähigkeiten entwickeln und Freizeit sinnvoll gestalten steht im Mittelpunkt der OK.Werkstatt. Diese stellt Infrastruktur wie Raum, Material, Werkzeug sowie Anleitung und Begleitung zur Verfügung – ein Angebot für Menschen, die einen Arbeitsplatz und Werkzeug brauchen, die etwas Neues lernen möchten und für Menschen, die ihr handwerkliches und kreatives Wissen weitergeben möchten. Und es ist ein Ort der Begegnung.

Projektziel: Aufbau, Einrichtung und Entwicklung und pilothafte Erprobung von Infrastruktur und Angeboten der OK.Werkstatt (Cafe, Bibliothek, Angebote für Arbeiten mit Papier, Leder, Holz, Recycling, Up-Cycling).

Maßnahmen (Zeitraum: Jänner – Dezember 2016): Einrichtung Werkstatt und erste Angebote – Eröffnung – Start erste Betriebsphase und Pilot-Umsetzung des Programms

Begründung der Jury zur Auswahl: In diesem Projekt werden Menschen ermutigt, ihr kreatives Potenzial, im Besonderen im handwerklichen und künstlerischen Bereich, zu entdecken – an einem gemeinsamen Ort, der die Rahmenbedingungen zur Verfügung stellt. Durch die Bereitstellung von Raum und Ausstattung besteht auch für sozial Benachteiligte die Möglichkeit, ihr kreatives Potenzial zu entwickeln.

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Weiters würdigt die Jury folgende 5 Einreichungen in der Kategorie „Regionale Zukunftsprojekte“ mit einem Förderbeitrag von jeweils 10.000 Euro:

 

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Refugee TV

Projektträger: David Groß

Projektinhalt: Refugee TV steht für einen Akt der Selbstermächtigung. Flüchtlinge in Österreich ergreifen die Stimme, nehmen Mikrofon und Kamera in die Hand und gestalten ihr eigenes Film- und Fernseh-Magazin – unterstützt durch professionelle Filmemacher aus Salzburg und Refugees, die vor ihrer Flucht in ihrer Heimat im Medienbereich tätig waren.

Projektziel: Auf Basis einer ersten Erprobung (Gründung erfolgte im Herbst 2015) sollen mit „Refugee TV“ Brücken zur einheimischen Bevölkerung gebaut werden. Lokale Initiativen und Vereine werden in das Filmprojekt eingebunden. Flüchtlinge erhalten einen Rahmen, sich kreativ auszudrücken und ihre Perspektive nach außen zu tragen.

Maßnahmen und Zeitplan (Frühjahr bis Herbst 2016): Konzeption und Entwicklung von Prototypen eines „refugee.tv Magazins“ (Reportagenreihe) für ganz Salzburg .

Begründung der Jury zur Auswahl: In diesem Projekt wird das Handwerk der Filmproduktion durch Salzburger Filmemacher an Flüchtlinge vermittelt. Diese erhalten dadurch die Möglichkeit, ihrer Situation Ausdruck zu verleihen. Darüber hinaus bietet das Projekt geflüchteten Journalisten eine Plattform, ihre Tätigkeit in einem Mindestausmaß auszuüben.

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Umbrella – Integration von jugendlichen Flüchtlingen/MigrantInnen und deren Familien

Projektträger: IKU / Stadtgemeinde Hallein, AnsprechpartnerInnen: Gerlind Ulucinar, Neda Kuric

Projektinhalt: Für eine erfolgreiche Integration im Besonderen von jugendlichen Flüchtlingen in die Gesellschaft braucht es entsprechende Handlungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen. Dabei geht es darum, Menschen zu aktivieren und zu mobilisieren (gegen eine passive, empfangende Haltung) und sie bei ihrer Lebensbewältigung realitätsnah, praktisch und unbürokratisch zu unterstützen.

Projektziel: Ziel des von IKU organisierten und begleiteten Projekts soll die Gründung eines Tauschringes als Handlungsrahmen, Drehscheibe und „soziales Werkzeug“ sein. Mittels Tauschring sollen neue Kontaktemöglichkeiten und Berührungspunkte zwischen Menschen geschaffen werden. Sozial benachteilige Menschen, AsylwerberInnen und MigrantInnen sollen ihren eigenen sozialen Raum erweitern können, neue Kontakte im Stadtteil knüpfen und ihre sozialen Netze stärken.

Maßnahmen (Zeitraum: Februar bis Dezember 2016): Vorbereitung für den Tauschring– Aufbau von Medien, Infrastruktur und Tauschsystem – Durchführung ab Schulbeginn im Herbst – Abschluss und Evaluation des ersten Phase

Begründung der Jury zur Auswahl: Das Projekt zielt auf eine wirkungsvolle Integration vor allem von jugendlichen Flüchtlingen im Kontext der sozialen Strukturen der Gemeinde. Dafür sollen unterschiedliche Angebote (Tauschring, Begegnungsmöglichkeiten, Vernetzung, Patenschaften, Bildung, Beschäftigung usw.) geschaffen werden.

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7HOCH2 – Festival für zivile Auftragskunst

Projektträger: Siglinde Lang, Sandra Chatterjee (Stadt Salzburg, Kunst und Wissenschaft an der Uni Salzburg und Mozarteum)

Projektbeschreibung: Die eigene Lebenswelt aktiv mitgestalten ist Forderung einer urban bzw. cultural citizenship. Dazu brauchen BürgerInnen nicht nur Zugang zu Kunst und Kultur, sondern auch Werkzeuge, die ihnen ermöglichen, auf Basis ihrer eigenen Kompetenzen und ihres Vorwissens kulturelle Prozesse mitzugestalten. Das Projekt 7Hoch2 greift das Festival-Konzept „100 interventions in one day“ für Salzburg auf.

Projektziel: Salzburger BürgerInnen sollen in ihren konkreten Bedürfnissen nach Veränderung ein Sprachrohr und einen Handlungsraum erhalten. Künstlerische Prozesse sollen dafür als „Stein des Anstoßens“ Wirkung und Raum schaffen. Kollaborative künstlerische Prozesse sollen als Werkzeug für Stadtentwicklung in Salzburg erschlossen werden – ein neuartiges Festivalformat an der Schnittstelle von Kunst, Bürgertum und städtischem Lebensraum soll etabliert werden.

Maßnahmen (Zeitrahmen: Februar – Dezember 2016): Detailkonzeption, Partnersuche, Entwicklung Webplattform, Vorbereitung Ausschreibung – Umsetzung Webplattform – Bewerbungsphase – Auswahl von Aufträgen durch Festivalteam – Umsetzung Festival (Klausuren, Internationstage, Dokumentation, Medienarbeit) – Abschluss

Begründung der Jury zur Auswahl: Im Mittelpunkt stehen künstlerische Arbeit als Interventionsform im öffentlichen Raum bzw. künstlerische Arbeit mit Bürgerbeteiligung. Das Projekt schafft eine Beziehung zwischen BürgerInnen und Kunst- und Kulturschaffenden, um zivile Anliegen umzusetzen bzw. urbane Veränderungsprozesse anzustoßen.
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fairMatching – Arbeit als Motor für Integration

Projektträger: Mario Wagner * Gemeinschaft von mehreren EPUs, AnsprechpartnerInnen: Michaela Binder, Wolfgang Tonninger, Mario Wagner

Projektbeschreibung: „fairMatching“ ist eine (auf Grundlage von Vorarbeiten und Vorerfahrungen der Initiatoren entstandene) Initiative, die es sich zur Aufgabe setzt, durch vorbereitende Barrieren-abbauende Workshops und angepasste Matching-Events MigrantInnen und Flüchtlinge mit Unternehmen zu vernetzen, um deren rasche Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Projektziel: Schaffung und Erprobung einer Plattform, die ein faires Matching von MigrantInnen und Flüchtlingen mit Arbeitgebern/Unternehmen auf unterschiedlichen Ebenen fördert. Damit soll ein Mehrwert für Salzburg, für die Wirtschaft und für MigratInnen/Flüchtlinge geschaffen werden, vor allem soll die Unternehmerperspektive bei MigrantInnen/Flüchtlingen gefördert werden.

Maßnahmen (Zeitraum: Februar bis Dezember 2016): Detaillierte Konzeptentwicklung, Aufbau von Kontakten und eines Netzwerk – Entwicklung Formate für unterschiedliche Zielgruppen – Testphase – Evaluierung – Rollout

Begründung der Jury zur Auswahl: Das Projekt „fairMatching“ bietet ein Set an Maßnahmen, um Barrieren zwischen potenziellen Arbeitgebern/ Unternehmen und Flüchtlingen abzubauen, um Potenziale von Flüchtlingen zu analysieren und zu entwickeln und auf „Augenhöhe“ einen Austauschprozess (Matching) zwischen den Zielgruppen zu ermöglichen.
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Spielend Einander Verstehen

Projektträger: Theaterensemble Brettspiel, Ansprechpartnerin: Angelika Bamer-Ebner

Projektbeschreibung: Es handelt sich um ein kommunikativ, inklusiv und mehrsprachig angelegtes Theaterprojekt mit der Absicht, Barrieren vor dem Anderssein und dem Fremden abzubauen, sich in einem friedlichen Miteinander anzunähern und gemeinsam auf ein Ziel hin zu arbeiten. Der Hauptstrang erfolgt in deutscher Sprache, einzelne DarstellerInnen kommunizieren in ihrer Muttersprache. Professionelle Schauspieler und engagierte Amateure arbeiten zusammen.

Projektziel: Im gemeinsamen Prozess wird von Menschen mit Migrationshintergrund und von Einheimischen ein Theaterstück erarbeitet und inszeniert, dass durch behutsame Entwicklung etwas Neues und Unvorhergesehenes entstehen lässt. Der Fokus liegt auf Kontaktarbeit, Kommunikation und Kennenlernen von Gruppen/Vereinen mit Migrationshintergrund. Es soll gezeigt werden, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen und Milieus sich verstehen können.

Maßnahmen (Zeitraum: Februar 2016 – April 2017): Konzeptionierung, Planung, Kontaktarbeit, Gruppenaufbau – Inszenierung – Probenarbeit – Vorbereitungen – Erste Vorstellungsserie

Begründung der Jury zur Auswahl: Es sollen Kommunikation und Kennenlernen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft in Form eines gemeinsamen Theaterprojekts erreicht werden, das in den jeweiligen Sprachen inszeniert wird. Als Vorlage dient Shakespeares Klassiker „Wie es euch gefällt“. Im Theaterprojekt sollen die Themen Flucht, Verbannung aus der Heimat, Aufbrechen-müssen und Sich-in-der-Fremde-zu-recht-finden-müssen bearbeitet.

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